Meine Trauminsel Norderney

Hier kannst du deine Seele baumeln lassen. Endlose Sandstrände laden zum laufen ein. Wie oft bin ich diese wunderschönen Strände entlang gelaufen, unzählige Male, unter meinen Füßen knirschten leise kleine Muscheln, der Wind wehte in meinen Haaren und der Wind wehte vom Meer und trug den Duft des Meeres zu mir. Tief einatmend, schaute ich mich um und nahm die Schönheit der Umgebung in mich auf, weißer Strand soweit meine Augen auch blickten.Im Hintergrund strahlend weiße Dünen, umgeben von kleinen Grasbüscheln. Liebespärchen verstecken sich in ihnen um allein zu sein. Kleine "Nackedeis" rennen mir vor die Füße nichts hält sie mehr an Land, die Wellen locken und eifrig bauen sie Sandburgen mit Türmchen verziert von Muscheln. Größere Kinder lassen ihre großen Lenkdrachen steigen, sie tanzten hoch droben am blauen Himmel. Einige hatten die Form von großen Drachentieren, andere wiederum die Form von Flugzeugen oder von Mickymäusen.

Die Gischt umspielte sanft meine Füße, mein buntes Sommerkleid umwehte meine Gestalt und ich fühlte ich bin im Paradies. Was könnte es schöneres geben? Hier an diesem schönen Fleckchen Erde geht mir das Herz auf, nichts könnte mich jetzt von meinem Spaziergang abhalten. Ich erfreue mich an dem Spiel der Möwen, putzige Gesellen, die darum kämpfen welche dieser schönen Tiere zuerst von den Menschen gefüttert werden.

In der Sonne strahlt ihr Gefieder und aus ihren Schnäbeln kommen leise krächzende Rufe. Am Firmament zog langsam ein Fischerboot vorbei, und auf der kleinen Insel etwas in der Ferne gelegen konnte ich kleine putzige Robben erkennen, die sich in der Sonne aalten. Und am Abend der Sonnenaufgang, da bleibt mir immer wieder fast das Herz stehen vor lauter Glück. Es ist ein besonderes Schauspiel wie der rot glühende Ball langsam im Meer zu versinken scheint. Kaum einer der Gäste auf Norderney lassen sich dieses Schauspiel entgehen. Hier möchte ich wohnen in einem der hübschen Reetdach gedeckten Häuser, am Rande der Dünen. Aber das bleibt wohl nur einer meiner vielen Träume.

 

Norderney

 

Ich hab mit dem Ende begonnen
der Anfang fiel mir so schwer
doch es ist offensichtlich
ich bin wieder einmal am Meer.

Ich quäl mich über Muscheln hinweg
vorbei an Quallen Algen Gestein
zwar ist es ein "körniger Laufsteg" am Meer
doch könnt er wohl schöner kaum sein.

Bunte Drachen hoch in der Luft
Burgen am Strand mit Muscheln geschmückt
Kinder die quietschend im Wasser tollen
Eltern mit stets wachsamen Blick.

Das Rauschen des Meeres  Möwengeschrei
die wärmende Sonne ich fühl mich so frei.
des Meeres klingende Melodie,
jahraus Jahr ein  und sie endet nie.

Nur dann wäre ein Ende, wenn Gott es so will.
er wird es nie wollen so schweige Du still
dank ihm und bitte in einem Gebet
das was er uns gab auch weiter besteht.

Ich schrieb in den Sand manch zärtliches Wort
doch dann kam die Flut und spülte es fort
ich schau nach den Möwen und lausche dem Wind
und schließe die Augen fühl mich wie ein Kind.
Wenn auch durch die Flut zarte Worte verschwinden
in meinem Herzen wirst Du sie finden.

© by Cheree